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Intensive Hockeywoche mit 2-Punkte-Belohung

Gestern hatte ich persönlich einen tollen Abschluss einer intensiven Hockeywoche, die gar nicht so gut begonnen hat. Am Montagmorgen reisten wir gemeinsam mit den U13 der Young Lions mit dem Car nach Zuchwil ins Camp. Gleich beim ersten Eistraining ist mein Stock in die Brüche gegangen und so musste der Ersatzstock für die restlichen dreieinhalb Tage halten. Der Ersatzstock heisst nicht ohne Grund so. Er ist nämlich nicht mehr so gut Schuss, der Flex ist eigentlich nicht mehr vorhanden. Aber den 3. Stock habe ich eben nicht mitgenommen, weil er die P28 und nicht die P29-Schaufel, die ich üblicherweise spiele. Kein guter Start also und so lief es mir dann auch nicht wunschgemäss.

Dafür war die Unterkunft ganz in Ordnung. Ich habe mir wieder das Zimmer mit Colin K. geteilt. Nicht zum ersten Mal. Und wir passen gut zusammen, schätzen beide auch mal die Nachtruhe. Die Garderobe durfte ich mit einem Teil der älteren Jungs teilen. Das war wirklich cool und hat mir sehr gefallen. Überhaupt hatten wir eine tolle Zeit zusammen. Cool war der Nachtspaziergang mit meinen Garderoben-Kollegen und auch das Fussballturnier.

Die 4 Tage gingen schnell vorbei und am Freitag war bereits wieder ein Training angesagt. Allerdings musste ich mich zuerst um neue Stöcke kümmern. So fuhren wir am Freitag zu Conte in Rickenbach und ich entschied mich für 2 Trigger 6 mit P29-Schaufel und 55 Flex. Meine letzten Stöcke waren auch Trigger, aber 6 Pro und mit 50 Flex. Die neuen haben also mehr Flex, sind grösser und schwerer. Daran muss ich mich erst ein wenig gewöhnen. Ich spiele eigentlich lieber mit schwererer Stöcken, sie liegen mir einfach besser in der Hand. Aber der Stock ist nicht nur länger, auch die Schaufel ist grösser. Das merkt man. Das Training am Freitag war nicht so streng und so konnte ich die Stöcke ein wenig einspielen.

Gestern Samstag kamen sie dann bereits zum ersten Mal im Spiel zum Einsatz. Sicherheitshalber habe ich meinen alten Stock auch noch mitgenommen. Unser Gegner hiess Dübendorf und wir spielten in Dübi. In unserer Mannschaft hatten wir ein paar Umstellungen. Bereits im Lager hat Luti die Linien ein wenig umgestellt. Für das Spiel mussten wir aber auf Giordan und Nicola verzichten, dafür durfte Iven zum ersten Mal ein Meisterschaftsspiel bestreiten. Den Platz von Giordan in der Verteidigung übernahm Delio. So hatten wir 6 Verteidiger und 8 Stürmer. Leider ist Colin H. nach 2 Einsätzen ausgefallen und wir mussten wieder umstellen. Colin H. spielt auch Verteidiger, ist gross, kräftig und bringt viel Zug nach vorne. Das galt es zu kompensieren. Luti hat dann meinen Zimmerpartner Colin K. als Center eingesetzt und dafür nur noch 4 Verteidiger auflaufen lassen. Das heisst, wir haben nur noch mit 2 Verteidiger-Linien gespielt, dafür mit 3 kompletten Sturmreihen. Das war schon intensiv, grosse Pausen gabs nicht. Dann kam auch noch dazu, dass natürlich alle Linien sich zuerst wieder finden mussten. Man muss nämlich wissen, dass wir im Freitagstraining eigentlich schon die Aufstellung kennen und dann auch in diesen Blöcken trainieren. Wenn dann plötzlich alles auseinandergerissen wird, muss man sich noch mehr konzentrieren, die Laufwege stimmen nicht gleich und man muss auch mehr kommunizieren.

Wir haben die Aufgabe aber sicher gut gelöst, schliesslich durften wir ein 9:3 feiern. Mein Spiel war zwar nicht fehlerfrei, dafür konnte ich auch offensiv ein paar Akzente setzen. Ein schöner Querpass an der blauen Linie hat mein Verteidigungspartner Justin einfach reingehauen. Und da war er dann da: mein erster Punkt für die U15-Elit der HC Thurgau Young Lions. Ich habe mich sehr gefreut in diesem Moment. Pass gut, Schuss gut, Tor. Kurz vor Ende des ersten Drittels lagen wir so 1:0 in Führung. So einfach kann Eishockey manchmal sein. Aber es kam noch besser. Im letzten Drittel haben wir und in der Zone der Dübendorfer festgesetzt. Nino kurfte ums Tor, ich Richtung Tor und Nino sah die Lücke. Er hat mich herrlich bedient und ich sah eine Lücke zwischen den Schonern des Torhüters. Tor! Ich durfte mir das 7:1 gutschreiben lassen. Wenns läuft, dann läufts. Mein zweiter Punkt hat mich schon sehr gefreut. Natürlich freut man sich, wenn man als Team gewinnt. Ich bin auch immer zufrieden, wenn wir keine Tore kassieren. Das ist meine Hauptaufgabe als Verteidiger. Aber Hockey ist ein Teamsport. Wir gewinnen nur zusammen und nur wenn alle in der Defensive mithelfen, kann der Goalie einen Shutout feiern und nur wenn auch alle offensiv gefährlich sind, können wir alle Gegner schlagen. So überrascht es auch nicht, dass wir momentan in der Tabelle auf dem 2. Platz stehen:

Die obere Hälfte der Meisterschaftstabelle der U15-Elit am 15.10.2022

Heute gehe ich kurz auf den freien Eislauf. Danach gehts nach Wildhaus zum Foxtrail mit Family und Bekannten. Nächste Woche komme ich wohl wenig aufs Eis, sondern muss vielleicht unters Messer. Am Montag habe ich einen Arzttermin. Seit Monaten plagt mich ein böser grosser Zeh. Vielleicht hilft nun eine Spritz, um die Entzündung wegzubringen. Ein paar Tage darf ich dann nicht trainieren. Vielleicht bin ich ja wieder rechtzeitig parat fürs nächste Heimspiel gegen die Dragons aus Thun.

Aufrufe total: 7, Letzter Aufruf: 07.08.2023 22:13.

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