Heute punkten gegen Davos
Heute Abend spielen wir zu Hause gegen den HC Davos. Das wird für mich aus 2 Gründen ein spannendes Spiel.
Erstens ist es mein drittes Spiel dieses Jahr mit der Elit-Mannschaft der HC Thurgau Young Lions. Das bedeutet, dass ich keine Spiele mehr mit der Top-Mannschaft bestreiten darf diese Saison. Nach 3 Spielen im neuen Jahr ist man «abgestrichen», und dann darf man nicht mehr eine Stufe tiefer spielen. Eigentlich finde ich das schade, denn ich würde gerne so viele Spiele spielen wie möglich. Aber so passt das für mich auch. Ich kann mich voll auf dieses Team konzentrieren und Spiele haben wir genug. Letztes Wochenende 2, heute eines und am Wochenende gehts ins Wallis nach Visp. Das ist schon ein ordentliches Programm, zumal die Schule auch wieder gestartet hat.
Zweitens sind Spiele gegen Davos immer etwas Spezielles für mich. Selten ging ich gegen die Davoser als Sieger vom Eis, obwohl wir eigentlich nie schlechter waren. Das wird sich heute ändern und dazu will ich meinen Beitrag leisten. Heute packen wir die Bündner, da bin ich mir sicher. Dafür nehme ich eine positive Erinnerung an mein erstes Turnier in der Eishalle in Davos hervor. Es war mit der U9-Mannschaft von Frauenfeld. Wir haben also quer über Feld gespielt, 2 Partien gleichzeitig. Wir durften gleich ganz früh als erstes Team ran und mir gelang beim ersten Einsatz das erste Tor des Tages. Der Speaker hat dies gleich als Gelegenheit benutzt, das Tor und den Torschützen bekannt zu geben. Das war schon sehr speziell, seinen eigenen Namen in dieser riesigen Halle zu hören, wo sonst die Stars spielen. Für solche Momente spielen wir Hockey.
Mit Erinnerungen alleine gewinnen wir natürlich kein Spiel. Aber ich weiss, dass es im Moment gut läuft. Am Sonntag gegen Lausanne durfte ich als Flügel auf der rechten Seite spielen. Wieder einmal etwas Neues nach der Verteidiger- und Centerposition. Wir spielten mit zweieinhalb Blöcken. Das heisst, wir hatten 5 Verteidiger, 2 Center und 6 Flügel. Mein Flügelpartner in der 3. Linie war Iven. Das erste Drittel lief mir sehr gut. Ich hatte guten Speed und kam zu Chancen. Für einmal konnte ich offensiver spielen als sonst. Ich denke, das ist mit in den ersten 20 Minuten wirklich gut gelungen. Das zweite Drittel war auch okay. Im dritten kam leider nicht mehr so oft zum Einsatz. Das Spiel war recht knapp und die Lausanner kamen nochmals heran. Ich denke, Luti wollte keine Wechselfehler provozieren und Ruhe in den Ablauf bringen und deshalb auf 2 Linien umgestellt und die «halbe» Linie deshalb nicht mehr gross eingesetzt. So gesehen war das für mich schon okay, die Punkte haben wir ins Trockene gebracht. Und vor allem das erste Drittel gibt mir ein gutes Gefühl für heute.